Ankunft in Bagnols sur Cèze

21. Juli 2013

Da ist es! Das lang ersehnte Bagnols sur Ceze. Den letzten Buckel, der noch zwischen den 1000 km und dem Reggaefestival lag, hatte ich auch gemeistert und bin somit mit doppelt so großer Freude in Bagnols angekommen. Ich lies mich nicht lange aufhalten und bin sogleich mal um die Ecke zur sogenannten Epicerie „le petit jamaique“, um mir 2 Landebier und eine Flasche gefrorenes Wasser zu kaufen. So muss das sein.

Die noch jungfräuliche CèzeAm Flussufer hab ich mich dann in noch beschaulicher Atmosphäre neben ein paar Jungerwachsenen niedergelassen, die meiner Meinung nach zwar schon ein paar mal auf dem Festival hier waren, denen es aber noch entschieden an entsprechender Abgedroschenheit fehlte. Spass hatte ich trotzdem. Wenn ich jedoch gewusst hätte, wie es hier in der folgenden Woche zugehen würde, hätte ich sicherlich ein paar mehr Fotos geschossen. An etwa genau der Stelle, wo der Kerl mit der Zigarette gerade steht, wird sich nämlich gegen Ende des Festivals ein Müllhaufen von guten 6 Kubikmetern Größe angestaut haben.

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Lagerfeuer an der CèzeEin gutes Feuer, wie sich das für das erste Camp am Fluss gehört, war auch am Start Die zwei Jungs hatten aber sicherlich den ganzen Tag das Ufer dafür abgeerntet. Ich war jedenfalls dankbar ein bisschen mit den Gedanken in den Flammen zu versinken, während der Kollege seinem Fressflash an Carambar-Stangen erlag.

Cocktail-Würstchen, wie es sie nur in Frankreich gibtGegen später packte es mich und ich verteilte fein säuberlich all die Cocktail-Würstchen auf dem Grill, die mir die Nachbarn mit den Worten angeboten hatten, sie seien ja lediglich einen Tag alt. Nun, zuerst versuchte ich sie an einem geschnitzten Stock der Reihe nach aufzufädeln, was aber mit Nichten gelang. Sonst machte ich an diesem Abend aber freilich nichts mehr, bis auf den Weg zu meinem Zelt zu beschreiten, das in unbeschreiblicher Weite etwa 5m entfernt lag. Bilanz der bisherigen Reise also: 1005 km und wahnsinnig schwierige 5 Meter.

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