Fahrradnomade

Als digitaler Nomade von Deutschland nach Südfrankreich

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Vorwort

Ein paar Jahre ist nun bereits her und ich konnte mir meinen Traum vom ortsunabhängigen Arbeiten erfüllen. Im Sommer 2018 konnte ich diesen Lebensstil bereits in vollen Zügen auskosten und verabschiedete mich erst einmal für ein paar Monate mit dem Campingbus Richtung Westeuropa. Es war eine tolle Zeit! Nur am Radfahren hat es mir etwas gefehlt.
Als ich dann gegen Ende des besagten Jahres aufgrund diverser Unpässlichkeiten der französischen Behörden meinen Campingbus unverhofft in Südfrankreich lassen musste, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Mach aus der Zitrone, die der französische Staat da über deinem Gesicht auspressen will doch einfach eine Limonade! Besser noch: Schmeiß noch ein paar andere Früchte mit hinein, verfeinere sie mit etwas Wein und Cognac und nenne diese Gelegenheit fortan einen guten Auftakt (Aperitif) zu deiner nächsten Fahrradtour…

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Auf ausgetretenen Pfaden

Und wieder einmal ging es das Rheintal entlang, hinauf bis zur Schweizer Grenze. Da überlegt man sich doch ernsthaft mal einen kleinen Umweg über das Nordkap einzulegen. Einfach nur so, um dem Ganzen mal etwas Schwung zu verleihen. Aber selbst wenn ich diese Strecke jetzt schon mehr als öfters gefahren bin, an abenteuerlichen Begebenheiten mangelt es ihr trotzdem nicht.

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Auf der Suche nach einer Work-Bike-Balance

In der Schweiz fand ich entegen allen Erwartungen eine für digitale Nomaden recht annehmliche Umgebung vor. Gut, vielleicht mag es daran gelegen haben, dass abermals mit maximal 2 Stopps Vorlieb genommen hab und einen davon in bester Gesellschaft und Arbeitsumgebung mit allen Annehmlichkeiten bei Max in Lausanne verbracht hab. Aber dennoch, ich war mehr als positiv überrrascht.

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36 Grad und es wird noch heißer

Ich scheine irgendwie ein Händchen dafür zu haben, immer dann eine Radtour zu machen, wenn sich gerade erst wieder die nächste Hitzewelle in ihren Startlöchern befindet.
Wie ich diesen Sommer merkte, ist das leider kein Rennen, das man gewinnen kann. – Muss man auf einer Radtour ja auch nicht. Besser ist es, man hält unterwegs nun etwas öfters an, setzt sich unter eine Feld-Bewässerungsanlage oder steckt seinen Kopf auch einfach mal in einen Brunnen.

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Frankreichs Süden

Frankreichs Süden haut mich immer wieder um, und das nicht etwa wegen dem landestypischen harschen Wind, der einen durchaus mal vom Fahrrad zu fegen droht. Es ist eine Landschaft, die mich mit Glücksgefühlen durchströmt – gedankt sei es all den tollen Momenten, die ich seit meiner Kindheit hier erleben durfte. Eine Schande, dass ich mir hier nicht mal etwas länger Zeit lass, um die Gegend zu erkunden. Eine gute Möglichkei, es endlich mal zu tun!

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3 comments

  1. Comment by Julia

    Julia Reply 26. Januar 2022 at 16:49

    Lieber Tobi,

    vielen Dank für deine tolle inspirierende Seite! Ich bin seit geraumer Zeit ebenfalls eine begeisterte Fahrradfahrerin und habe mich direkt nach meinem ersten Rennradkauf 1 Monat später über die Alpen geplagt. 😀
    Nun catcht es mich weitere Touren zu fahren, u.a. habe ich hier eine Tour von dir auf Komoot gesehen.
    Eventuell wärst du so nett und würdest mir kurz beantworten, ob du denkst, dass eine Fahrt auf dem Rennrad auch machbar ist oder ob du dringlichst empfiehlst mit dem Mountainbike bzw. Gravel zu fahren?

    Ich hoffe, dir geht es gut soweit und hattest dieses Jahr noch keinen platten Reifen!

    Liebe Grüße
    Julia

    • Comment by Julia

      Julia Reply 26. Januar 2022 at 16:52

      Jetzt habe ich vor lauter Suche nach dem Kommentarfeld die falsche Seite genommen und vergessen zu erwähnen, dass es sich auf Spanien, Ostküste bezieht…

      • Comment by Tobi

        Tobi 29. Januar 2022 at 18:23

        Hallo Julia. Freut mich, dass dich mein Blog inspiriert. Und ja, kann ich gut verstehen, dass du dich damals sogleich der Alpen angenommen hast: In die Ferne radeln ist toll, mit tollen Aussichten unterwegs – noch besser!

        Zu deiner Frage: Da ich die Strecke mit dem Tourenrad gefahren bin, konnte ich unterwegs etwas flexibler sein, was die Wegewahl anbelangt. Solltest du also die Strecke genau so entlang fahren wollen wie ich, würde ich definitiv von einem Rennrad abraten. Auch wenn die meisten der Etappen auf gut asphaltierten Straßen verlaufen, so gibt es doch immer wieder Teile, wo du mit einem Rennrad keinen Spaß haben wirst. Ganz speziell natürlich auf der Sierra Nevada, aber auch das Cabo de Gata oder der eine oder andere Naturpark wartet mit rauhem Untergrund auf. Ein MTB brauchst du nicht. Aber ein Trekking- oder Gravelbike wäre schon zu empfehlen.

        Wenn du die Strecke trotzdem mit dem Rennrad fahren willst, schaust du dir am besten auf komoot mal die Untergrundbeschaffenheit der einzelnen Etappen an und planst sie für dich neu. Das braucht zwar etwas Zeit, ist die Mühe aber sicherlich wert.

        Ich wünsch dir noch viel Spaß auf deinen Reisen und allzeit eine Handbreit Luft unter der Felge! 😉

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