Jakobsweg auf Abwegen

Von Deutschland bis Südfrankreich

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Jakobsweg auf Abwegen

Teil 1 – Von Deutschland bis Südfrankreich

Hi Leute, mit einer kleinen, durchaus eingeplanten Verspätung bin ich am Mittwoch, den 8. Juni 2016 mit meinem Radel, besser bekannt unter dem Namen Alfred aka. Chuck Norris Richtung Rheintal aufgebrochen. Allem Vorhaben zum Schein werde ich wohl die nächsten paar Monate damit verbringen, den Jakobsweg über die Nordroute zu erkunden. Dass ich mich dabei nicht ganz an die Streckenvorgaben des Apostels halte, ist quasi schon Programm. Denn auch wenn das Ziel allgemein bekannt und damit eigentlich auch unumstößlich ist, den Weg dorthin muss jeder selbst finden. Mein Kaffee an diesem Morgen ist zwar sicher nicht das beste Beispiel für solcherlei Scharfsinn. Denn als der letzte, in der Tasse verbliebene Tropfen gerade beschloss, nicht den geradlinigen Weg zu meinem Mund zu nehmen, sondern kurz zuvor noch eine großzügige Kurve einlegte, verfehlte er das Ziel grundlegend und landete scharf an meiner Hose vorbei auf dem Boden. Was lernen wir daraus? Stay focused! – 10 km vor Santiago werde ich mich sicher daran erinnern und das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Jakobsweg auf Abwegen

Kein Reinfall im Rheintal

Trotz einer etwas lausigen Wetterprognose für den ersten Tag, zeigte sich das Wetter im Rheintal von seiner gnädigen Seite und verwöhnte mich sogar mit freundlichem Nordwind. Nichts desto trotz stellte sich alsbald die Erkenntnis ein, dass man eine Tour dieser Größenordnung besser nicht im Tour de France-Stil beginnt.

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Ulm am RheinFahrradweg nach BaselCockpitEuropa ParkRhein, HochwasserSonnenuntergang über den VogesenKochstimmungSchwarzwald, WestwegDaurhütte

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Zur Reha in die Schweiz

Auch wenn ich mich ob der hohen Lebenshaltungskosten nie länger als nötig in der Schweiz aufzuhalten gedenke, verbrachte ich diesesmal einen kleinen, ausgedehnten Erholungsurlaub in Max’s Appartement mit Seeblick.

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Am Fuße der französischen Alpen

Die Savoie und die die übrigen Ausläufer der französischen Alpen, waren ähnlich wie Deutschland auch nicht gerade mit dem besten Wetter gesegnet. Flüsse waren ob der vielen Regenfälle am überlaufen und die Fahrrad- und Wanderwege zum Teil unter Wasser. Wirklich nass bin ich trotzdem nicht geworden.

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AufbruchstimmungLandschaft an der oberen Rhoneobere RhoneTrinkenHochwasserAlfred mit Hintergrund

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Flussabwärts gen Süden

Flüsse können einem wirklich den Tag versüßen. Vor allem wenn Fahrradwege und Straßen direkt an ihnen entlang führen. Dann kann man sich gemütlich zurücklehen, seinen Schnitt auf 25 km/h hochschrauben und ein bisschen der Sonne entgegenradeln.

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Die Cevennen

Die Cevennen zählen sicherlich zu meiner Lieblingsregion Frankreichs. Die bereits etwas trockenere Landschaft, die zirpenden Zikaden, die Wein- und Lavendelfelder, sowie die schroffen, felsigen Berge – all das lässt einen spüren, dass man nun im Süden angekommen ist.

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Abkühlung im WaschtrogDesperadosArdècheArdècheArdècheCamping des Grottes

Jakobsweg auf Abwegen

Urlaub in Sainte Marie

Ein bisschen Urlaub zwischendurch muss auch mal sein. So hab ich nach meiner Ankunft in Sainte Marie ziemlich schnell entschieden noch ein bisschen länger zu bleiben, ist es doch schon gute 3 Jahre, dass ich das letzte mal hier war.

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Pyrenäen & Atlantik

Bergiges Hinterland, baskische Ferias und eine gute Portion Gegenwind. – Das sind im allgemeinen so die Dinge, mit denen ich mich auf meinem Weg zu Frankreichs Westküste herumschlagen musste. In 5 Tagen ging es für mich vom Mittelmeer an den Atlantik um daraufhin auf den Camino de Norte einzuschwenken.

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Gorge de GalamusBugarachBlumenKornfeldBugarachSonnenblumenStraßeBiene

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