Where to sleep?

Übernachtungsplätze in Westeuropa

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Grüner Marker

Dieser Übernachtungsplatz kostet ein bisschen Geld. Dafür genießt man die Vorteile eines Campinplatzes oder ähnlichem, wie z.B sanitäre Anlagen, Nähe zu einem Supermarkt, Bar, Restaurant, etc.

Blauer Marker

Dieser Übernachtungsplatz kostet einen (soweit man davon ausgehen kann) überhaupt nichts. Er ist wunderschön in der Natur gelegen. Abends surren einen die Moskitos in den Schlaf und morgens wecken einen die Vögel. Dafür gilt die goldene Regel: „Shit in the woods and dig it!“

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Daurhütte

Die Daurhütte, eine Schutzhütte am Ende des Westwegs durch den Schwarzwald lädt mit ihrer Geräumigkeit, 3 Bänken und einer Grillstelle zum kurzweiligen Übernachten ein.
Nach der Meinung von Ortskundigen, finden dort jedoch des öfteren Spektakel aller Art statt, darunter hemmungslose Besäufnisse von Jugendlichen, spontane Zusammenkünfte der Hobbyastronomen Öltingen e.V. oder der alljährliche Grillausflug der Grundschule Lörrach. Man muss sich also auf ein bisschen Gesellschaft einstellen. Auch sollte man gewarnt sein, dass womöglich die örtliche Polizei, kurz vor dem zu Bett gehen noch mit einer ganz besonderen Gutenachtgeschichte aufwartet. Da man allerdings auch auf dem Westweg nicht vor schlechtem Wetter oder dem sponatnen Nachteinbruch gefeit ist und sich schutzsuchend in diese Hütte verzogen hat, kann man zumindes das eine oder andere stichhaltige Argument aufbringen, weswegen man das Nachtlager nicht vor Anbruch des nächsten Tages abbrechen werde.
Koordinaten: 47.619707, 7.636068
Sanitäranlagen: keine
Kosten: vermutlich ebenfalls keine
Besonderheiten: hohes Spaziergängeraufkommen am Morgen

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Camping le Nant Matraz

Der Campingplatz „Le Nant Matraz“ liegt idyllisch am Ufer der obere Rhone gelegen. Allemal durch einen kleinen Fahrradweg ist der Campingplatz vom Fluss getrennt, was einem so einige gemütliche Sitzgelegenheiten am Ufer bescheert (sollten sie nicht gerade überflutet sein).
Koordinaten: 45.962606, 5.836241
Sanitäre Anlagen: in Ordnung (eventuell gab es sogar Klopapier, ich erinnere mich leider nicht mehr)
Kosten: 9 Euro (Nebensaison)
Besonderheiten: Carrefour Supermarkt gegenüber der Hauptstraße

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Camping Les Bords du Guiers

Der Campingplatz Les Bords du Guiers liegt wie der Name schon erahnen lässt am Ufer des Giers. Der Giers ist natürlich nicht ansatzweise so spektakulär wie die obere Rhone, dennoch ist der Campingplatz für einen kurzen Übernachtungsstop sicherlich einen Besuch wert. Meistens regnet es hier allerdings. (Was aber nciht heißen soll, dass auch mal die Sonne scheint.)
Koordinaten: 45.595872, 5.634634
Sanitäre Anlagen: Vorhanden und soweit ich mich erinnern kann inklusive großer Gemeinschafts-Klopapierrolle vor den Kabinen
Kosten: 7 Euro (Nebensaison)
Besonderheiten: Schlechtes Wetter, der Netto ist allerdings nicht weit und dort scheint ja bekanntlich immer die Sonne. Außerdem trifft man immer ein paar Pilger auf dem Weg nach Santiago oder auch nur zum nächsten Reggae-Festival.

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Camping Détente et Clapotis

Der Campingplatz Détente et Clapotis hat sich innerhalb der letzen Jahre selbst neu erfunden. Hieß er früher noch Camping International Sonstnochwas, lädt sein Name heute um vieles mehr zum Verweilen ein. Auch die sensationelle Lage, direkt am Ufer des Lac de Paladru gilt es zu erwähnen. Weswegen man sich da noch zusätzlich ein ultramodernes Schwimmbad inklusive eines überdachten Bereichs in den Hof stellen muss, bleibt ein Rätsel. Wahrscheinlich will man von dem 2-Sterne Image wegkommen, was jedoch, wie ich finde, einem Campingplatz den nötigen Charme gibt. Momentan (Sommer 2016) wird noch an allerlei Ecken und Enden renoviert, was dazu führt, dass man sich in dem neuen Toilettenblock (der neben dem alten echt schick daherkommt) ab und zu fragen muss, ob das Klo denn nun schon einsatzbereit ist oder nicht. Die Bar und das Restaurant haben die Renovierungsarbeiten jedoch längst hinter sich gelassen und laden mit Seeblick, selbstgemachter Pizza und dem unterhaltsamen Besitzer Stephane zum längeren Verweilen ein.
Koordinaten: 45.467174, 5.557394
Sanitäre Anlagen: halb Neu, halb Alt (jedoch ohne Toilettenpapier)
Kosten: 9 Euro (Nebensaison) (Sollte sich der Campingplatz jedoch mit seinem luxuriösen Schwimmbecken alsbald einen Stern dazuverdienen, kraxelt der Preis sicherlich um ein ein paar Euro in die Höhe)
Besonderheiten: Wifi im Bereich der Rezeption. Livemusik vom Restaurantpersonal zu später Stunde.

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Camping L’ile Blanc

Der Campingplatz L’ile Blanc ist sicherlich einer dieser Plätze, an die sich so mancher von uns erst einmal gewöhnen muss. Im Gegensatz zu vielen anderen Campingplätzen, an die ich mich erst mal gewöhnen muss, ist er mehr oder minder genau das, was ich an manchen Tagen suche.
Geleitet wird er von ein paar jungen Leuten, anders gesagt Charles, Charlotte und ihre Freunde. Gelegen rund um einen See, lädt dieser zu diversen Wassersportaktivitäten und anderem Allerlei ein (darunter Slacklining, Human Catapult und anderes verrücktes Zeug). Abends kann man in geselliger Runde nette Menschen kennen lernen und über dies und jenes quatschen. Zu viel Komfort bzw. lupenreine Sauberkeit sollte man allerdings an anderer Stelle suchen (sofern man sie sucht). Dafür bekommt man jede Menge Authentizität.
Koordinaten: 44.591567, 4.738852
Sanitäre Anlagen: gemütlich rustikal (ohne Klopapier)
Kosten: 9 Euro (Nebensaison)
Besonderheiten: Einfach mal vorbeischauen und selbst herausfinden.

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Le Petit Maclu

So, nachdem ich nun etwas um die 2 Stunden dafür aufgewendet hab, diesen alten Campspot auf Google Maps wieder auszumachen – und das nur, weil ich ständig am falschen Flecken danach gesucht hab – hier nun meine Empfehlung für eine gemütlich Nacht im französischen Jura.
Ein bisschen abseits der Straße befindet sich ein hübscher kleiner Parkplatz direkt am See, natürlich, wie es in Frankreich so üblich ist, mit diversen Schildern, die einen darauf hinweisen, dass Campen hier nicht erlaubt ist. Diese kann man meiner Ansicht nach aber höflich ignorieren. Zwar sollte man keine Zelte aufschlagen, aber gegen ein kurzes Nachtlager im Campingbus spricht hier nichts. Für einen guten Badespot folgt man am besten ein klein wenig dem Weg entlang des Sees und wer genug Zeit und Motivation mitbringt, kann diesem auch noch bis zum zweiten See „Le Grand Maclu“ folgen.
Koordinaten: 46.633134, 5.919116
Sanitäre Anlagen: Keine
Kosten: Keine
Besonderheiten: See (sowie die 2 Stunden Suche nach demselbigen, was ich nun für euch erledigt hab)

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Pied-de-Borne

In dem kleinen, malerischen Örtchen Pied-de-Borne, gelegen in einer Schlucht entlang des Flusses Le Cassezac, kann man hervorragend auf der kleinen Brücke mittem Ort eine Nacht im Camper verbringen. Um sich tagsüber noch ein bisschen die Zeit zu vertreiben und sich den Schweiss des Tages (Empfehlung des kleinen Restaurants unterhalb der Brücke) vom Leib zu wischen, unternimmt man am besten einen kleinen Ausflug flussaufwärts Richtung Wasserkraftwerk, wo man sich in natürlichen Pools und Wasserfällen etwas austoben kann.
Alternativ lässt es sich auch in anderer Richtung flussaufwärts am Lac de Villefort auf dem kleinen Parkplatz hinter dem Strand campieren. Durchquert man die restliche Schlucht am folgenden Tage flussabwärts, schaut man am besten noch dem kleinen Städtchen Les Vans vorbei und kauft etwas lokalen Wein oder andere Leckeren für den nächsten Abend.
Koordinaten (Pied-de-Borne): 44.476472, 3.985396
Koordinaten (Lac de Villefort): 44.459132, 3.927694
Sanitäre Anlagen: Fluss oder See
Kosten: keine
Besonderheiten: Angeln, Planschen, Wein trinken

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Camping du Bourboulet

Dieser einfachste aller einfachen Campingplätze hält, was er verspricht und ist genau das, was ich schon seit Ewigkeiten gesucht hab: ein potenzieller 1-Sterne Campingplatz, mit mehr als luxurioser Ausstattung für den absolut kleinen Preis.
Gelegen auf einem Hochplateau kurz vor den Touristenströmen, die sich flussabwärts der Ardèche bewegen, bietet er alles, was das, die Einfachheit suchende, Herz begehrt inklusive eines Wunderschönen Sonnenuntergangs hinter den Weinfeldern vor einer hübschen kleinen Bergkulisse.
Koordinaten: 44.394553, 4.492119
Sanitäre Anlagen: sehr einfach gehalten (etwas schmuddelig), aber mit Toilettenpapier (!)
Kosten: 5 Euro
Besonderheiten: gemeinschaftlicher Kühlschrank inkl. Eisfach

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Camping les Grottes

Hab ich beim Camping les Grottes selbst doch nur einen kurzen Zwischenstopp, entlang meiner Flussabfahrt die Ardèche hinunter, eingelegt, so hat er mich doch genug fasziniert, dass ich ihn hier erwähnen möchte. Er liegt (quasi) direkt am Ufer etwas gen Ende der Gorge de l’Ardèche steil am Hang. Gecampt wird am besten mit dem zelt auf den vielen, kleinen, angelegten Terassen unter Bäumen entlang des Hangs. Die Bar/Restaurant liegt noch etwas weiter oben und bietet einem außer einem kalten Bier auch noch einen hervorragenden Blick über den Fluss.
Koordinaten: 44.325807, 4.542422
Sanitäre Anlagen: gibt es bestimmt
Kosten: um die 10 Euro
Besonderheiten: bestimmt das einzige Plätzchen entlang der Ardèche, wo man sich von anderen Touristen nicht ständig auf die Füße getreten fühlt

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Camping la Plage

Der Camping la Plage gehört trotz seiner leicht gehobenen Preisklasse ganz klar zu meinen Favoriten. Er liegt wunderschön am Ufer der Cèze und nirgends wurde ich bisher so herzlich in die Campingplatzfamilie aufgenommen.
Das Herzstück der Campigplatzbar ist sicherlich die Cave à Bières mit etwa um die 50 Sorten verschiedener Biere (die meisten davon stammen aus Belgien). Sollte man sich mal nicht ganz im klaren darüber sein, welches dieser vielen Kostbarkeiten man probieren möchte, helfen einem Sébastian oder Fanny gerne weiter. Sie wissen einem immer das richtige Bier zu servieren. Hinzu kommt noch, dass Sébastian für jeden seiner Schätze auch noch das passende Glas in den Regalreihen über der Bar parat hat. Absolut bemerkenswert!
Koordinaten: 44.245894, 4.450561
Sanitäre Anlagen: gut in Schuss (Klopapier in jeder Kabine vorhanden)
Kosten: 15 Euro
Besonderheiten: Cave à Bières

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Camping les Oliviers

Der Camping les Oliviers, ist eigentlich mehr so ein Zwischending aus einer Finca und einem Campingplatz. Außerdem ist er quasi unauffindbar, wenn man nicht weiß, wo man ihn suchen muss. Aus dem Google Maps Verzeichnis ist er aus unerfindlichen Gründen gestrichen und durch einen Camping l’Olivier ein paar Kilometer weiter die Straße entlang „ersetzt“ worden. Achtung (!) diese beiden Campingplätze haben überhauptnichts gemein. Der Camping l’Olivier ist eine Touristenansammlung, wie man sie sonst auch von all den anderen Campingplätzen um Anduze herum kennt.
Der Camping les Oliviers hingegen hat mit so etwas nichts am Hut. Zwischen schattigen Olivenhainen auf gemütlichen Terassen entlang des Hangs lässt es sich dort in Bescheidenheit und Gemütlichkeit campen. Die Besitzer sind ein freundliches älteres Ehepaar inklusive zweier Hunde (einer dick, einer dünn). Wenn man schlau ist, lässt man sich neben dem Sanitärblock nieder, so kann man zum Beispiel gemütlich seine elektrischen Geräte aufladen ohne sie aus den Augen zu verlieren.
Koordinaten: 44.041583, 3.980583
Sanitäre Anlagen: Ja (inkl. Klopapier)
Kosten: ca. 9 Euro
Besonderheiten: Stille, Insektensummen, angelegter Naturpool (etwas die Straße hinunter)

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Lac du Salagou

Der Lac du Salagou gehört zu einer der schönsten Naturcampspots überhaupt. Wer hier vorbeikommt ohne zumindest mal einen Zeh ins Wasser zu strecken, ist selbst schuld.
Der See liegt eingebettet zwischen Weinfeldern und Bergen aus roter Erde (!) etwas südlich der Cevennen. Allerlei Uferbeschränkungen und Verbotstafeln, mussten in den letzten Jahren wieder den Weg für die naturliebenden Übernachtungsgäste freimachen oder werden schlichtweg ignoriert. Es gibt zwar ein paar vereinzelte Stellplätze entland des Ufers, die zudem auch noch völlig umsonst sind, als Alternative zu den Spots am Ufer taugen diese allerdings nicht wirklich. Trotzdem gilt es zu beachten: Der See ist ein Naturreservat und deswegen verlässt man ihn einfach so, wie man ihn vorgefunden hat. (Oder man nimmt noch ein bisschen von dem mit, was man dort evtl. vorfindet, was aber sicherlich nicht zu dem See gehört, sprich Müll) Dann ist alles gut.
Koordinaten: 43.651789, 3.355103
Sanitäre Anlagen: Keine (am besten etwas abseits des Ufers ein schönes Loch buddeln)
Kosten: Keine
Besonderheiten: Australien in Frankreich (!)

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