Wo geht’s denn hier zur Hütte?

9. Juni 2016

Tag 2 – Von Kehl zur Daurhütte (nähe Lörrach)

Da es mit der Unterkunft in Basel leider nicht hingehauen hatte, empfahl mir Michi für die nächste Nacht eine Schutzhütte am Westweg, die so genannte Daurhütte, aufzusuchen. Der Vermutung nach lag diese zwar nicht so weit entfernt wie Basel, jedoch wartete am Ende des Weges ein hübscher Buckel auf mich, den man sich nach einer solchen Etappe wirklich hätte sparen können. Aber mal ganz ehrlich: Wer baut schon Hütten in Täler, wenn es daneben einen Berg gibt? Eben.

Meine Beine schmerzten an diesem Tag bereits ganz ordentlich. Ich sah jedoch dank Rückenwind und Rheintal noch kein wirkliches Problem darin. Allenfalls mit dem Berg müsse man sich am Ende des Tages irgendwie anfreunden, so der Gedanke.

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Unterwegs fuhr ich also bei schönstem Wetter an diesem und jenem vorbei und lies die Gedanken schweifen. Unter anderem war da dieses kleine Waldstück (siehe Titelbild). Nichts besonderes an sich. – Und dabei belassen wir es besser auch. Den Burggraben, der eine Ansammlung von Gebäuden umgibt, muss man nicht erwähnen. Schließlich befindet sich das alles hinter den Bäumen. Und was man nicht sieht, das gibt es auch nicht. Also schnell weiter hier.

Cockpit
Ein Blick in mein Cockpit gefällig? Ganz wichtig! In der Mitte, immer in greifbarer Nähe, die Schachtel Erdbeeren für den Energieschub zwischendurch. Nicht zu verachten, links daneben, das Soundsystem zur allgemeinen Erheiterung und Taktvorgabe. Für alle Fälle (und falls die Klingel nicht durchdringend genug ist) gibt es rechts die gute alte Fahrradtröte. Damit kann man entweder Kinder erschrecken, LKWs signalisieren, dass sie vorbei fahren können oder Taxis anhalten. Warum? … Warum nicht?

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