Was kommt ins Gepäck?

Der ultimative Packlisten-Guide für deine Fahrradreise

Hier erfährst du, was du wirklich auf deiner Fahrradreise benötigst und was du getrost zu Hause lassen kannst.

Das mit den Packlisten ist ja bekanntlich so eine Sache. Es gibt sie zu hunderten im Internet und jeder möchte seinen Mitstreitern gerne etwas von seinem Gepäck mit auf den Weg geben. – Wie das halt im wirklichen Leben auch so ist. Ich hab hier im Prinzip nichts anderes vor.

Der Unterschied ist: Hier erfahrt ihr, was ihr wirklich braucht. Was man getrost zu Hause lassen kann. Und was man auf einen dritten Haufen werfen kann, über den man sich in aller Stille oder spätestens während der Reise den Kopf zerbricht.

Ich habe es für euch ausprobiert, glaubt mir. Ich nahm extra eine Menge Extra-Gepäck mit, damit ich nun, im Zuge meiner Heimkehr, darüber schreiben kann. Über jenes, was ich lieber zu Hause gelassen hätte. Und über die wenigen sinnvollen Dinge, die ich dabei hatte.
Das ist mein Ernst Leute! Ich werde zu jedem noch so kleinen Fussel in meinem Gepäck meinen Senf dazu geben. Zum Teil werde ich auch ein paar Ausrüstungsgegenstände genauer unter die Lupe nehmen. Die Links sind dementsprechend gekennzeichnet.

Vorab noch kurz einen entscheidenden Hinweis zu diesem ultimativen Reisegepäck-Guide: Zur Kennzeichnung der Relevanz eines Artikels im Gepäck, werde ich mich ein bisschen von der hübschen schwarzen Typo distanzieren und für euch ein Ampelsystem (ganz entsprechend meiner Lieblingsfarben) einführen:

Rot bedeutet: Lass es bloß zu Hause! Besser noch, überlege, ob du dich nicht gleich für immer von dem Ding trennst, mitunter stellt es in deinem Leben nur eine Belastung dar.

Gelb bedeutet: Nimm es mit für dein persönliches Vergnügen. Du kannst es auch zu Hause lassen. Zum überleben brauchst du es nicht, aber es wird deine Reise vielleicht bereichern. Unter Umständen kommst du wegen diesem Ding aber auch nur in einen ganz persönlichen Stress, weil du während des Reisens irgendwie nicht so richtig Zeit findest es zu gebrauchen und dich deshalb die ganze Zeit fragst, ob es die Mühe wert war, es überhaupt mitzunehmen. Du fängst an, jeden Tag darüber nachzudenken und irgendwann zwingst du dich es zu benutzen, nur um etwas Bestätigung in dem zu finden, was du tust. Das ist purer Stress und so etwas wollen wir auf einer Reise doch nicht, oder? Außerdem wiegt das Ding ganz sicherlich was. Und sei es noch so wenig. Durch seine Zwecklosigkeit potenziert sich das Gewicht. Tag für Tag.

Grün bedeutet: Hurra! Hier haben wir es mit einem wirklichen Lebensretter zu tun! Wenn du dieses Ding zu Hause lässt, bist du selbst schuld. Spätestens nach 2 Tagen wirst du in einem Supermarkt danach suchen und es womöglich nicht finden. Dann beisst du dir gehörig in den Arsch, der eh schon genug weh tut.

Nachtrag: So etwas wie eine ultimative Packliste gibt es natürlich nicht. Eine sinnvolle Packliste richtet sich auch immer nach den persönlichen Ansprüchen an sich selbst, sowie den Anforderungen an die Reise. Also bitte tut mir den Gefallen und packt nicht einfach blindlinks alles ein, was ich grün markiert hab und sagt mir später, ihr hättet zum Beispiel euren Wohnungsschlüssel vergessen und wärt vor verschlossener Türe gestanden, als ihr zurück kamt. – „Aber wer macht denn schon sowas???“, fragt ihr euch sicher jetzt. – Nun ja, natürlich ich. Nur hatte ich jemand, der sie mir aufschließt. 😉

Zu guter letzt werde ich meine kompletten Ausrüstungsgegenstände für euch auf eine Waage packen um mal abzuchecken, mit wieviel weniger Gewicht ich unterwegs gewesen hätte sein können. („gewesen hätte sein können“ ??? Aha, das hört sich ja mal nach einer sehr unrealistischen Zeitform an. Wahrscheinlich deswegen, weil es eben auch dementsprechend unrealistisch ist, sie, oder jenes, was sie beschreibt, irgendwie sinnvoll umzusetzen. Wir alle kennen dieses Phänomen.) Ich bin wahnsinnig gespannt!

Damit das alles etwas übersichtlich bleibt, hab ich mein Gepäck in einzelne Kategorien unterteilt. Zum Teil macht es Sinn, diese Kategorien auch wiederum in sogenannten Packsäcken bzw. Beuteln einzeln zu verstauen. So findet man in den einzelnen Taschen immer schnell jenes, was man gerade sucht und bringt gleichzeitig eine gewisse Ordnung in sein Reisegepäck. (Glaubt mir, das ist ungemein wichtig auf einer längeren Reise, wo man mitunter einmal täglich das ganze Geraffel ein- und wieder auspackt.)

Und hier findet Ihr es, mein gesammeltes Wissen.

In den nächsten Wochen werdet ihr also mehr und mehr über die Sinnhaftigkeit meines Reisegepäcks erfahren.
Hier die einzelnen Links zu den Kategorien:

1. Die Utensilien einer Übernachtungsmöglichkeit
2. Die Reisegarderobe: Ein modisches Erlebnis
3. Die Reiseküche
4. Ein paar Worte zu den Zutaten einer Reiseküche
5. Fahrradpflege und so
6. Mc Guyvers Allzweckbeutel
7. Alles, was schnell zur Hand sein muss – Oder auch: Der persönliche Safe
8. Gepflegt ist der Mann (Sorry Mädels, ihr habt da sicherlich andere, mir absolut fremde Bedürfnisse. – In diesem Sinne freue ich mich über einen Gastartikel.)
9. Was zum Basteln
10. Elektrozeug
11. All die Sachen, die nicht so recht in eine Kategorie passen oder in den anderen Kategorien vergessen wurden und eh irgendwo im Gepäck rumfahren
12. Keine Reise ohne Musik
13. Wenn alles gepackt ist: Das beladene Rad

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