Jakobsweg: Camino del Norte / Baskenland

für Camping optimierter Herbergs- und Unterkunftsführer

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Die Etappenaufteilung dieses Unterkunfts- und Herbergsführers richtet sich speziell nach den Bedürfnissen jener Pilger, die ihre eigene Koje auf dem Jakobsweg dabei haben.

Hintergrund:
Als ich 2016 auf dem Jakobsweg war, musste ich feststellen, dass geradezu ein wahres Wettrennen täglich (oder besser nächtlich) unter den Pilgern stattfindet. So wurden bereits oft zu frühmorgentlicher Stunde, während alle Vögel noch am schliefen, die Betten geräumt, nur um noch einige, der wenigen freien Matrazen in der nächsten Herberge zu ergattern. – Dass auf diese Weise das gemütliche Wandern und „in sich kehren“ mehr als nur auf der Strecke bleibt, muss ich ja nicht allzu sehr betonen.

Ich war damals mit dem Fahrrad, etlichen Packtaschen und eben auch mit meinem Zelt inkl. Hängematte unterwegs. Gut, das brachte schon einige Kilos extra auf die Waage und mit dem Fahrrad konnte ich mir das ja auch erlauben… Wer jetzt aber denkt, auf einer dermaßen langen Wanderung, könne man ein Zelt doch garantiert nicht mit sich herumschleppen, dem sei gerne mein Packlisten-Guide zum Thema Campingequipment ans Herz gelegt. Es ist schon erstaunlich, was für Leichtgewichte unter den Zelten es heutzutage im Handel gibt.

So war ich also – meiner Campingausrüstung sei es gedankt – froh an diesem Wettlauf nicht teilnehmen zu müssen. Nur wo solle ich mein Zelt aufschlagen? Kontinuierlich das Risiko des Wildcampens einzugehen, oder auf touristische Campinplätze auszuweichen, kam für mich auf Dauer nicht in Frage. Auch würden so wohl ebenfalls viele der abendlichen Pilgerbekanntschaften auf sich warten lassen. – Zugegeben taten sie das auch ein wenig. Denn bis ich auf den Clou kam, mein Zelt in den Vorgärten der Herbergen aufzuschlagen, dauerte es ein bisschen. – Als ich den Dreh raus hatte, genügte es aber meistens, kurz nett zu fragen und man konnte sich über einen schönen Übernachtungsplatz in guter Gesellschaft freuen. Als toller Nebeneffekt war die Übernachtung im Vorgarten der Herbergen oft gratis.

Aus dem Umstand heraus, dass man im Vorfeld allerdings oft nicht weiß, welche Herbergen überhaupt die Möglichkeit zum Campieren anbieten, entstand nun die Idee zu diesem Herbergsführer. Die Etappen sind (sofern möglich) dementsprechend aufgeteilt, dass man am Ende einer Etappe immer die Möglichkeit zum (legalen) Zelten hat. Sei es im Garten einer Herberge oder, wenn es mal nicht anders geht, auch auf einem Campingplatz.

Da es ein ganz schöner Batzen Arbeit ist und ich alle Herbergen persönlich angeschrieben hab (von denen wiederrum natürlich noch nicht alle genatwortet haben) wird die Vollständigkeit dieses Führers wohl noch eine kleine Weile auf sich warten lassen. Er taugt aber dennoch bereits ganz gut dafür, den Jakobsweg mit seiner Hilfe zu beschreiten, wie ich finde.

In diesem Sinne:
Buen Camino!

Legende:

Herberge mit Campingmöglichkeit

Herberge ohne Campingmöglichkeit

Campingplatz

Jakobsweg: Camino del Norte / Baskenland

Etappe 1: Irún – Errenteria

Diese erste Etappe liese sich bei entsprechender Fitness auch gut und gerne mit der zweiten (bis nach Donostia / San Sebastián) zusammenlegen. Da man sich jedoch am Anfang des Weges oft erst mal einlaufen muss und sich der erste Campingplatz in San Sebastián etwas außerhalb befindet, könnte man sich hierfür auch zwei Tage Zeit lassen.
Nachteil: Der Campingplatz „Oliden“ befindet sich leider neben einem Industriegebiet.

Jakobsweg: Camino del Norte / Baskenland

Etappe 2: Errenteria – Donostia / San Sebastián

Nach San Sebastián gelangt man auf einen Berg, von dem man eine wunderschöne Aussicht über den Atlantik hat. Im Idealfall lässt man sich Abends bei einer kühlen Cerveza irgendwo an dessen Hang nieder und genießt den Sonnenuntergang.
Zu Empfehlen wäre deswegen der Campingplatz „Igueldo“, der sich mehr oder weniger auf dem Grat des Berges befindet.

Jakobsweg: Camino del Norte / Baskenland

Etappe 3: Donostia / San Sebastián – Zarautz

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Etappe 4: Zarautz – Deba (Mutriku)

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Etappe 5: Deba (Mutriku) – Monasterio de Zenarruza

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Etappe 6: Monasterio de Zenarruza – Gernika-Lumo

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Etappe 7: Gernika-Lumo – Bilbao

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Etappe 8: Bilbao – Pobeña

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