Camino del Norte: Kantabrien

Herbergs- und Campingführer für den Jakobsweg

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Pobeña bis Serdio in 6 Etappen

Kantabrien verwöhnt den inzwischen gut trainierten Pilger mit einem etwas sanfteren Höhenprofil als das Baskenland. Zum Vergleich: Bei etwa gleicher Wegstrecke (in Kantabrien sind es sogar knapp 20 km mehr) werden dem Wandersmann nur etwa 3000 Höhenmeter abverlangt. Der Weg durch das Baskenland kommt mit etwa 4500 Höhenmetern auf das Anderthalbfache.
 
Bis auf wenige Großstädte wie Santander, Castro-Urdiales und Laredo oder pittoresk altertümliche Hafenorte wie San Vicente de la Barquera überwiegen ländlich geprägte Regionen. Die Berge gesellen sich ins Hinterland und die eine oder andere Strandetappe oder wahlweise auch eine Fährfahrt warten darauf die geschundene Füße ein klein wenig zu entlasten.

Legende:

Herberge mit Campingmöglichkeit

Herberge ohne Campingmöglichkeit

Campingplatz

Camino del Norte: Kantabrien

Section 9: Pobeña – Islares

Der erste Streckenabschnitt in Kantabrien wartet mit wunderschönen Aussichten entlang der Steilküste von Pobeña bis Castro-Urdiales auf. Der frühe Pilger kann sich hiervon ein paar fantastische Ausblicke gen Sonnenaufgang erhoffen.

Strecke: 22,8 km
Zeit: ca. 6h20
Bergauf: 410 m
Bergab: 380 m

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Section 10: Islares – Santoña

Bereits kurz hinter Islares geht es nicht wenig spektakulärer weiter. Es eröffnet sich einem ein beeindruckender Blick auf das höchste Bergmassiv an der kantabrischen Küste mit seinem knapp 500 m hohen Gipfel, dem Pico Candina. Wer sich motiviert fühlt, sollte einen kleinen Abstecher hinauf zum „Ojo del Diablo“ wagen. Die Aussicht ist es wert.
Bei Ebbe kann man aber auch vorzüglich seine Füße in dem weitläufigen Sandstrand der „Playa Oriñón“ entspannen bevor es über eine längere ländliche Passage hinauf bis zum Pass kurz vor Laredo geht. Auch hier bietet sich einem eine wahrlich phänomenale Aussicht auf den touristisch geprägten Strandort mit seiner ausladenden Bucht.

Strecke: 36,5 km
Zeit: ca. 10h
Bergauf: 540 m
Bergab: 570 m

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Section 11: Santoña – Somo

In Santoña sollte man (je nach Uhrzeit) nicht vergessen, sich noch ein paar gegrillte Sardinen zu genehmigen. Diese Spezialität der Region wird oft an den Straßenecken direkt vom Grill gereicht, was der Innenstadt von Santoña einen recht originellen Geruch verleiht. Alternativ lässt sich dieses Gericht auch am Ende des Tages hervorragend in dem mittelgroßen Örtchen Somo geniessen. Stilvollerweise in Kombination mit einem Sidra (Apfelwein) aus der Region. Empfehlen kann ich hierfür die (wer hätte es gedacht) „Sidrería Somo“.

Strecke: 32,8 km
Zeit: ca. 8h50
Bergauf: 410 m
Bergab: 400 m

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Section 12: Somo – Requejada

Um nach Santander überzusetzen, kommt man nur schwer um eine kleine Fährfahrt herum. Diese überzeugt aber mit einem durchaus hübschen Ausblick auf die Metropole Kantabriens. Der Großteil der restlichen Etappe verläuft entlang des größten Ballungsraums bzw. Industriegebiets Kantabriens und macht diese damit zum genauen Gegenteil des vorletzten Tages. Aber keine Sorge, schon am nächsten Tag gesellt sich der Weg wieder an die Küste.

Strecke: 39,7 km
Zeit: ca. 10h30
Bergauf: 320 m
Bergab: 320 m

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Section 13: Requejada – Cóbreces

So langsam geht es wieder beschaulicher auf dem Jakobsweg zu. Die Industrieanlagen weichen den Kuhweiden und es erstreckt sich eine nahezu endlose grüne Hügellandschaft bis zum Meer.

Strecke: 28,4 km
Zeit: ca. 7h50
Bergauf: 480 m
Bergab: 450 m

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Section 14: Cóbreces – Serdio

Endlich wieder an der Küste angelangt, folgt der Weg nun den Surfern an den Stränden um Comillas bis nach San Vivente de la Barquera. Dort angelangt sollte man zumindest eine Pause einlegen und die Innenstadt bestaunen, die 1987 zum Kulturgut Kantabriens erklärt wurde. Schnell kommen mittelalterliche Gefühle auf, wenn man auf dem Weg hinauf zur Burg den einen oder anderen Dudelsack-Spieler quert. Auch ein Abstecher hinter die alte Stadtmauer lohnt, bietet sich einem dort doch mitunter der beste Ausblick auf die Mündung des Río Escudo.

Strecke: 27,6 km
Zeit: ca. 7h30
Bergauf: 420 m
Bergab: 360 m

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Asturien / Asturias

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Baskenland / País Vasco

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