Yellow Submarine

11. Oktober 2015

Der Flug mit Ryanair nach Teneriffa war so ziemlich alles aber vor allem eines: grässlich für die Augen. Gelb. Und Blau. Aber vor allem Gelb. Wär ich blau genug gewesen hätte ich diesen grundsätzlich gescheiterten Versuch einer Inneneinrichtung entsprechend des Firmen-CIs von Ryanair vielleicht noch mit einem Unter-Wasser Sightseeing Trip am Great Barrier Reef rechtfertigen können. So blieb mir allerdings nicht viel mehr übrig als meine Augen und meinen Geist in den Spanisch-Vokabeln meines kleinen Lernprogramms zu versenken und zu hoffen, dass das passagierlos eingecheckte Gepäck diesmal nicht zufällig mir gehörte.

Ergänzt durch ein paar zusätzlichen Farben, wird auch aus einem Ryanair ein Rainbow.
Welcome to Rainbow Country!

Teneriffa begrüßte uns mit einem wunderbaren Regenguss einschließlich des dazugehörigen Bogens. Bei Landebier oder seinesgleichens einem Wein wurde gemeinschaftlich über das weitere Vorgehen nach verspäteter Landung entschieden. Nach meiner Auffassung blieb uns noch genau eine knappe Stunde bis die Fähre nach La Gomera ablegte. Verwundert über die glückliche Gelassenheit, die Michi obgleich dieser Tatsache an den Tag legte, versuchte ich mich eines weiteren Blicks auf meine Uhr, auf der die Schiffsschrauben bereits anzulaufen schienen. – Jedoch: Welch schöner Moment ist das, wenn einem die Welt aufgrund einer Reise gen Westen dann bei aller Hektik eine Stunde Zeit schenkt und man sich bereits 2 Wochen im Vorraus an die anstehende Winterzeit gewöhnen kann.

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