Ein Tag in den Cevennen

27. Juni 2016

Tag 14 – Vom Camping la Plage bis nach Anduze

Der Tag heute führte mich durch die wunderschöne Landschaft der Cevennen. Man muss dazu sagen, dass man anders als beim Autofahren oder Laufen, den Blick beim Fahrradfahren, doch etwas mehr als die meiste Zeit gen Boden richtet. Man muss schließlich darauf achten über was man so alles hinweg rollt und allen Dingen voran, dass man die Spur hält – insbesondere auf den Hauptverkehrsstraßen. Außerdem ist es angenehmer für den Nacken.

Natürlich widmet man der schönen Landschaft um einen herum sicherlich mehr als nur einen Blick. Jedoch verbringt man auch nicht selten viel Zeit damit, all die Hinterlassenschaften diverser Umweltsünder am Wegesrand zu identifizieren. Manchmal hält man an, packt ein bisschen von diesem und jenem in einen Plastikbeutel oder befestigt es sonstwie am Fahrrad, um es daraufhin im nächsten Dorf ordnungsgerecht zu entsorgen. Die Idee, man könne das ganze ja mal ins leicht abstruse übertreiben, statt den Packtaschen zwei große Müllsäcke am Gepäckträger befestigen und den ganzen Müll vom Wegesrand aufklauben, würde sicherlich allein schon daran scheitern, dass man ob der vielen Stopps jeden Tag nicht viel weiter als einige wenige Kilometer kommen würde.

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Cevennen
Cevennen
So widmete ich mich weniger dem Müll (nicht gerade eine Augenweide) als viel mehr den schönen Blumen und anderen Gewächsen am Wegesrand. Schmetterlinge in den buntesten Farben, riesengroße Raupen, Zikaden und die verrücktesten Spinnennetze gibt es da zu bewundern. Eine einzigartige Naturlandschaft. Und alles blüht und lebt.

Decathlon
Ich war ja schon lägere Zeit auf der Suche nach einem Decathlon, um mir ein paar essentielle Dinge zu besorgen. Aber so eine putzige Version seinerlei ist mir auch noch nie untergekommen.

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Wakeboarden in Alès
Die Pause in Alès bei Baguette und kühler Coke verwöhnte mich außerdem mit einem kleinen Wakeboard-Spektakel. In der sonst recht unansehnlichen Großstadt hatte man am Fluss mit einem Stadtstrand und einer kleinen Wakeboard-Anlage für etwas Abwechslung gesorgt. Perfekt um den Blick in der Pause von den Häuserfronten etwas abzulenken.

Anduze

Anduze

Camping les Oliviers
In Anduze lies ich mich wie seiner Zeit 2013 im Camping les Oliviers nieder, der alles andere als ein normaler Campingplatz ist. Für schlappe 8 Euro bekommt man dort ein gemütliches Plätzchen zwischen den Olivenbäumen am Hang. Wenn man möchte kann man sich auch direkt neben den minimalistischen sanitären Anlagen niederlassen, was extrem praktisch ist, wenn man seinen ganzen Elektrokram mal wieder aufladen muss. Den Abend verbrachte ich gemütlich mit einem Buch und einem weiteren Riesen-Sandwich.

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