Lac de Paladru

17. Juni 2016

Tag 7 – Von St. Genix sur Giers zum Lac de Paladru

Die Frage ob ich am Vortag noch den Anstieg zum Lac de Paladru in Erwägung gezogen hätte, blieb mir ja glücklicherweise dank des Regenwetters erspart.

Aoste
Die Frage nach diesem bekannten Firmenlogo (siehe Bild), das man wahrscheinlich im Kühlregal des Supermarkts um die Ecke schon mal gesehen hat und nach dem Henne-Ei-Problem, hat sich allerdings immer noch nicht geklärt. Was nannte sich zuerst „Aoste“, die Ortschaft oder die Marke? Oder ist die ganze Ortschaft eine Marke? (Da sind sie wieder, die 3 Fragezeichen.)

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Quelle
Man kann jetzt einfach mal aus der hohlen Hand heraus behaupten, dass das Wetter an diesem Tag wunderschön war. Selbst als ich des späteren am See angelangt war, trauten sich die Regenwolken nicht über den Berg und so schien den ganzen Tag die Sonne. Auch das Wasser traute sich allemal noch unterirdisch an die Oberfläche, wie hier auf einer geteerten Straße, aus der einfach eine Quelle entsprang. Wasser findet halt doch immer seinen Weg.

1 Franc
Doch zunächst musste ich erst mal an den See. Auf den Berg. Und dann zum Campingplatz. Welcher Campingplatz? Wo ist der Campingplatz hin? Die drei 1-Franc-Münzen, die ich unterwegs auf der Straße fand, seien hier nur am Rande erwähnt. – Ehe ich also begriff, dass ich wohl bereits am Campingplatz meiner Wahl vorbei geradelt war, hatte ich quasi schon eine halbe Seen-Tour gemacht. Der Campingplatz hatte sich in der Zwischenzeit (damit meine ich die letzten 3 Jahre) wie es den Anschein hatte rundum erneuert. Die Zufahrt war irgendwie anders, die ganze Rezeption und Bar in einem seltsam modernen baugrau gehalten und um ein paar gute Meter versetzt, als auch war da ein riesiges Schwimmbecken neben dem See (!) inkl. eines überdachten Bereiches. Trotz Allem bestach der Campingplatz (noch) durch sein 2-Sterne Preisniveau. Sollten die Bauarbeiten mal abgeschlossen sein, werden daraus sicher bald 3 oder mehr. Man beeile sich also um noch von den ursprünglichen Vorteilen kosten zu dürfen.

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Lac de Paladru
Den Abend verbrachte ich mehr oder weniger damit ein paar Reiseberichte nachzuschreiben und freundete mich ein wenig mit dem Barbesitzer an. Dieser versuchte mir noch die Fete de la Musique am nächsten Tag ans Herz zu legen, was allerdings schlicht daran scheiterte, dass diese wohl allerorts in Frankreich gefeiert wurde und mich es ein bisschen in den Zehen juckte. Ich wollte einfach weiterfahren.

unvorteilhaftes Handtuch
Ich konn mir dieses Foto beim besten Willen nicht ersparen. Ist es doch einfach ein Prachtbeispiel dafür, dass man mache Handtücher besser nicht über einen Stuhl zum Trocknen hängen sollte, wenn man gleichzeitig selbst darauf Platz nimmt. Besser vielleicht, man kauft solche Handtücher erst gar nicht.

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  1. Pingback: Mein Tanz am Rande des Vulkans - Von Seyssel zum Lac d'Aiguebelette

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