Die Schilderfrage

11. Juli 2013

Bader VerbotenEs gibt auf diesem Schild zwei Dinge, die im Folgenden ihre Erwähnung finden sollten:
Erstens die schlichte Tatsache, das Bader hier verboten sind.
Und zweitens die Frage nach dem davor und danach. Vor was davor? Und bitte nach was danach? Flutkatastrophe, Regen, Wind, 7 Blitze in a row, badende Bader? Man weiss es nicht. Vorschläge wie immer gerne in die Kommentarleiste. Badenzer und der Gerechtigkeit halber Schwabenwitze ebenso willkommen.

FreiburgAm dritten Tage ging es also nach Freiburg. Basti besuchen. Leider musste er abends noch zu einem Geschäftsessen oder Geschäftstrinken (so richtig ist das nicht durchgesickert), deshalb wartete ich in ebenfalls geschäftiger Atmosphäre im Schatten eines zu groß geratenen Sonnenschirms eines Lokals mit meiner Ansicht nach einem bescheuerten Namen (und deshalb auch nicht erwähnenswert) an der Dreisam (seltsam aber so heisst glaub ich der Fluss) bei 2 Riegeler Landbieren (bin ich zuvor durchgefahren) auf einen Anruf von ihn. Hui. Es ist schon lustig als Fahrradfahrer in eine Stadt mit lauter Fahrradfahrer zu kommen und auf einer Fahrradfahrbrücke von ein zwei Fahrradfahrern fast überfahren zu werden. Aber das Bild hat sich trotzdem gelohnt. – Ansonsten verbrachten wir den Abend bei Basti auf dem Balkon. Gegen später gabs lecker Indisch. (Ich muss dazu wirklich mal sagen, dass mein Hunger abends – ebenso wie der Durst – immens ist. Ich verputz locker das doppelte einer für mich normalen Portion und fühl mich danach gerade mal angenehm gesättigt.) Basti vollführte Höchstleistungen in der Navigation auf dem neuen Google Maps und wir beamten uns direkt vor die Sagrada Familia in Barcelona. Wozu da noch verreisen? – Die weitere Nacht verbrachte ich dann mit Schlafen, ganz im Gegensatz zu Basti, der mir immer wieder versuchte eine Rum Cola anzudrehen – und als ich entnervt verneinte, sie immer wieder selber trank. Das zog er offensichtlich bis zum nächsten Morgen durch, als er sich dann beschwerte: erstens einen mortz Kater, zweitens eine mortz Fahne und drittens absolut keine Zeit und ebenso wenig Bock zu haben ins Geschäft zu gehen.

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